Saatgutbox im Tauschgarten München-Perlach

Eva aus München hat mir Bilder vom gestern eröffneten Tauschgarten geschickt.
Adresse:
Tauschgarten Perlach im Lorenz-Hagen-Weg hinter der Kirche St. Michael Perlach in 81737 München

Weil er so schön und inspirierend ist, zitiere ich hier den Text ihrer facebook-Seite zum Projekt:

Info
Der Tauschgarten mit Saatgutbox ist Teil der Urban Gardening Bewegung. Pflanzen und Saatgut können getauscht werden.

Beschreibung
Der Tauschgarten mit Saatgutbox ist ein kulturelles Experiment im öffentlichen Raum und bietet der Bevölkerung die Möglichkeit aktiv an der Gestaltung und Entwicklung des Tauschgartens mitzuwirken. Ab dem Frühjahr 2017 wird der Tauschgarten Perlach hinter der Kirche St. Michael Perlach im Lorenz-Hagen-Weg aufgebaut. Sollte der Tauschgarten wie erhofft funktionieren, fungiert er als Plattform für den sozialen Austausch und kann Generationen verbinden.
Im Zentrum der Idee stehen die Fragen: „Wie kann ein Garten ein Teil des städtischen Lebens werden?“ und „Kann ein öffentlicher Garten die Kommunikation innerhalb der Bevölkerung auf spielerische Art fördern?“

Der Tauschgarten integriert zudem eine sogenannte „Saatgutbox“. Darin soll selbstgeerntetes Saatgut zur Verfügung gestellt werden. Jeder darf Saatguttüten hineinlegen, herausnehmen oder beides. Mit der „Saatgutbox“ soll ein Bewusstsein geschaffen werden, für die hohe Bedeutung eines frei zugänglichen Saatgutes sowie des Saatguterhalts. Insbesondere altes und seltenes Saatgut soll auf dieses Weise wieder in Umlauf gebracht werden. Die Saatgutbox knüpft an der Idee des Tauschgartens an, indem die Frage, wie ein Garten Teil eines städtischen Lebens werden kann, ausgeweitet wird auf die Frage, ob es in einem städtischen Garten auch möglich ist, eigenes Obst und Gemüse anzupflanzen.

Die Idee des Tauschgartens mit Saatgutbox entspringt der Stadtgarten-Bewegung. Mit den urbanen Gärten wird ein Experimentierraum für ein gutes Leben ohne Konsumzwang in der Stadt geschaffen. Urbane Gärten sind ein Ort der kulturellen, sozialen und generationenübergreifenden Vielfalt und Begegnung. Ein Ort an dem Teilhabe ermöglicht wird und eine kooperative Stadtgesellschaft und Nachbarschaft gedeihen kann. Zudem wird ein Ort für Umweltbildung geschaffen, der für hochwertige Lebensmittel sensibilisiert und einen Beitrag für mehr Lebensqualität und Umweltgerechtigkeit leistet.

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